Kreativitätstraining

Kreativitätstraining und Upcycling

Die Kinder lernen, wie Kreativität „geht“!

Seit einigen Jahren unterrichte und experimentiere ich mit Kindern verschiedener Altersstufen, um ihnen den Raum zu geben, möglichst frei kreativ zu sein.
Ich zeige spielerisch und exemplarisch, wie man zu eigenen und neuen Ideen kommt, wie man sich Ziele setzt und diese erreicht.
Konzepte erarbeiten, eigene Projekte planen und gemeinsam Erfolge feiern. Mir ist wichtig, die Kinder für Umwelt-Themen, wie Nachhaltigkeit, Obsoleszenz von Produkten, fairem Handel, Ecodesign und umweltverträgliche Produkte generell zu sensibilieren.

Für mich war es schon seit ich denken kann spannender, sich etwas auszudenken, als fertige Produkte zu kaufen. Ich möchte den Kindern Welten zeigen, die sie selbst gestalten können, ihnen Mut machen, Neues auszuprobieren und sich etwas zuzutrauen.  Möglichst ohne Zensurendruck und in Teamarbeit. Ich sehe mich als Coach, die Kreativität der Kinder keimen und wachsen zu lassen. Kreativität braucht es in jedem Beruf! Es werden eigene Ideen entwickelt und umgesetzt, kreative Prozesse und konzeptionelle Arbeit kennengelernt. Die Kinder sind Erfinder, Designerinnen, Künstler, Architektinnen, Techniker und Forscherinnen. Mädchen halten Bohrmaschinen und Jungs nähen oder andersrum.

Angefangen habe ich mit Kindern der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe. Mittlerweile arbeite ich vor allem mit Kindern aus der Grundschule.
Sie erfahren spielerisch und praktisch Neues über Umweltthemen, Nachhaltigkeit, fairen Handel, Konsum, Obsoleszenz und Ressourcen. Sie lernen, was Design sein kann und was umweltverträgliche Produkte sind. Sie arbeiten in Teams konzentriert an selbst gesteckten Zielen und Themen und helfen sich gegenseitig.

„Die Kinder basteln hier aber schön“… .  Nein, eben nicht! Sie entwickeln Ideen! Für mich beginnt Kreativität erst dort, wo herkömmliche „Kreativ-Kurse“ aufhören. Die Kinder machen nicht nach. Sie machen selbst; sie denken, planen, kreieren und ich „schubse“ und helfe beim Umsetzen.

 Wie lässt man Kreativität zu?

Für Kinder ist es wichtig, spinnen zu dürfen, Traumschlösser, Wundermaschinen, Weltraumraketen und Musikinstrumente zu erdenken.  Dinge mal selbst zu bauen, zu testen, wieder umzuschmeißen. Neues entstehen zu lassen. Es geht um eigenes freies Denken, darum, selbst handwerklich, künstlerisch zu arbeiten. Darum, sich (auch komplexe) Themen zu erarbeiten, ohne ein Richtig oder Falsch. Die Kinder machen so viel wie möglich selbst! Dazu gehört auch eine genaue Planung des eigenen Vorhabens – Zeitmanagement; Frustrationstoleranz, Kritikfähigkeit, Reflexion der eigenen Arbeit und Freude und Stolz, etwas erreicht zu haben, was man sich vorher vielleicht niemals zugetraut hätte. Mir ist wichtig, dass die Kinder frei sein können in der Entfaltung ihrer Kreativität, ohne Kommentare wie:  Was soll das werden? Das geht doch gar nicht. Das ist zu kompliziert. Das kannst du eh nicht, lass das mal lieber.  Machst du´s jetzt noch schön bunt?
Solche „Kreativitäts-Killersätze“ kennt wohl jeder. Sie sollen vermieden werden… und wenn sie von den Kindern selbst kommen, erkläre ich ihnen, was das mit Ideen macht. Ich möchte die Kinder stark machen, sich zu trauen, einen eigenen Weg zu gehen, egal wohin.

Die Designer, Künstler und Erfinder sind die Kinder.

Ich liefere Kreativitätstechniken, die angewendet werden, übertragen werden, unterstütze bei der Umsetzung, gebe Tipps bei (technischen) Detailfragen. Das ist alles.
Mir ist nicht in erster Linie wichtig, ob alles perfekt sitzt und super aussieht. Die Idee zählt. Manche Kinder sind zunächst enttäuscht, dass ich ihnen nicht zeige, wie man Portemonnaies aus Tetrapacks macht.
Bauanleitungen findet man im Internet, Kreativität nicht. Und was gibt es Schöneres, als hinterher sagen zu können: „Das habe ich selbst gemacht! Das war meine Idee!“.

Seit 2014 arbeite ich an der Erika-Mann-Grundschule innerhalb der Nachmittagsangebote und im Rahmen von Projektwochen.